JASSIR ARAFAT (Präsident von Palästina):
Ein freier Mensch darf denken, was er will und wie er will, seine Gedanken in der ihm
genehmen Form ausdrücken und so verfahren, wie es ihm sein Gewissen aufzeigt, unter der
Bedingung, daß die Freiheitsgrenzen eines anderen Menschen nicht berührt
werden.
(Quelle: Playboy, Heft 12/1993, S. 38.)
PRINCE CHARLES (Britischer Thronfolger):
I am also struck by the degree to which our lives are becoming ruled by a truly absurd
degree of politically correct interference.
(Quelle: The Guardian v. 27.9.2002)
FRIEDRICH ENGELS (Deutscher Denker):
Wir wollen aufhören, die Narren der Fremden zu sein und zusammenhalten zu einem
einzigen, unteilbaren, starken, freien deutschen Volke!
Appell aus dem Jahre 1840 (Quelle: www.politikforum.de)
SVEN HEDIN (Schwedischer Entdecker und Forscher):
Ich werde eine tiefe und unauslöschliche Erinnerung an Adolf Hitler bewahren und ihn
als einen der größten Männer der Weltgeschichte betrachten. Sein Werk wird
fortleben. Er machte Deutschland zu einer Weltmacht. Nun steht dieses Deutschland am Rande
seines Abgrundes, weil seine Widersacher seine wachsende Stärke und Macht nicht
ertragen konnten. Aber ein Volk von 80 Millionen, das sechs Jahre hindurch der ganzen Welt
mit Ausnahme Japans standgehalten hat und das gegen 25fache Übermacht kämpfte,
kann nie ausgelöscht werden. Das Gedächtnis des großen Führers wird im
deutschen Volke weiterleben.
(Quelle: 3. Mai 1945)
STEFFEN HEITMANN (CDU-MdL Sachen, Landesjustizminister a. D.):
1990 traten wir, selbstbefreit aus dem Gefängnis DDR, hoffnungsvoll und freimütig in den Staat
des Grundgesetzes, der uns Meinungsfreiheit gewährte. Sehr rasch mußten wir feststellen,
daß auf bestimmten Gebieten strenge Sprachregelungen und Tabus galten, deren Verletzungen
medial gnadenlos verfolgt wurden. Wer politisch wirken wollte, mußte sich anpassen und auf
den ideologisch verminten Feldern schweigen. [...] Aber die alten Muster greifen nicht mehr.
Die Tabuisierung der von 1968 geprägten westdeutschen Nachkriegskonstrukte bröckelt. Jetzt
kommt es darauf an, sich aus dem geistigen Gefängnis BRD zu befreien und die Chance einer
geistigen Neugestaltung der deutschen Grundüberzeugungen mutig zu ergreifen.
(Quelle: Evangelischer Pressedienst ideaSpektrum, Nr. 41/2005)
THOMAS JEFFERSON (3. Präsident der Vereinigten Staaten von
Amerika, 1801-09):
Nur der Irrtum braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine
aufrecht.
(Quelle: Kommentare zum Zeitgeschehen)
PAUL DE LAGARDE (Deutscher Orientalist und Kulturphilosoph):
Der wirklich Gebildete hat an seinem Vaterlande mehr als derjenige, der sich nie
Rechenschaft darüber zu geben vermag, weshalb sein Vaterland der Liebe und der
Opfer wert ist.
(Quelle: August Messer (Hrsg.), Paul de Lagarde: Schriften für Deutschland,
Leipzig 1933, S. 212.
HEINRICH LERSCH (Deutscher Arbeiterdichter):
Tröste dich, Liebste, tröste dich!
Jetzt will ich mich zu den andern reihen,
du sollst keinen Feigling freien!
Tröste dich, Liebste, tröste dich!
Wie zum ersten Male wollen wir uns küssen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
(Quelle: Auszug aus dem Gedicht Soldatenabschied)
MONIKA MARON (Schriftstellerin):
Wir erleben einen antideutschen Rassismus. Alle Länder der Welt erlauben es sich, die
Deutschen zu beleidigen, und ich frage mich manchmal, ob wir nicht völlig verrückt
sind, daß wir uns nicht zu wehren wagen.
(Quelle: Die Woche v. 15.1.1999)
ALBERT MATTHÄI (Schriftsteller, 1853-1924):
Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
An deines Volkes Auferstehn.
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
Trotz allem, allem was geschehn.
Und handeln sollst du so als hinge
Von dir und deinem Tun allein
Das Schicksal ab der deutschen Dinge
Und die Verantwortung wär' dein.
(Quelle: Claus Nordbruch, Der deutsche Aderlaß.
Wiedergutmachung an Deutschland und Entschädigung für Deutsche,
Tübingen 2001, S. 446.)
ULRIKE MEINHOF (Journalistin, Terroristin):
Es muß begriffen werden in Deutschland, daß unser Geschick in unseren eigenen Händen
besser aufgehoben ist, als in den Händen eines Großen Bruders, der selbst Spielball
ist von Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen.
(Quelle: Ulrike Meinhof, Deutschland ohne Kennedy
in: Ulrike Meinhof,
Die Würde des Menschen ist antastbar. Aufsätze und Polemiken.
Mit einem
Nachwort von Klaus Wagenbach, Berlin 1980, S. 38.)
LENNART MERI (Präsident von Estland):
Deutschland ist eine Art Canossa-Republik geworden, eine Republik der Reue. Aber wenn man
die Moral zur Schau trägt, riskiert man, nicht ernst genommen zu werden. Als
Nichtdeutscher erlaube ich mir die Bemerkung: Man kann einem Volk nicht trauen, das sich
rund um die Uhr in intellektueller Selbstverachtung übt. Um glaubwürdig zu sein,
muß man auch bereit sein, alle Verbrechen zu verurteilen, überall in der Welt,
auch dann, wenn die Opfer Deutsche waren oder sind. Für mich als Este ist es kaum
nachzuvollziehen, warum die Deutschen ihre eigene Geschichte so tabuisieren, daß es
enorm schwierig ist, über das Unrecht gegen die Deutschen zu publizieren oder zu
diskutieren, ohne dabei schief angesehen zu werden - aber nicht etwa von den Esten oder den
Finnen, sondern von den Deutschen selbst.
(Quelle: Meri in seinem Festvortrag anläßlich des 5. Jahrestages der
deutschen Teilvereinigung am 3.10.1995 in Berlin Kommentare zum Zeitgeschehen, Nr.
4/2002)
JIL SANDER (Modeschöpferin):
Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe
verstanden, daß daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben
muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden.
Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man
viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von
Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese
refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch
auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß
Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils. (Quelle: Magazin der
Frankfurter Allgemeine Zeitung 1996)
KURT TUCHOLSKY (Schriftsteller):
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben,
was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen.
Freiheit gar nicht. (Quelle: Die Weltbühne v. 6.9.1932, S. 358.)