| Der Verfassungsschutz | ![]() |
| Organisation - Spitzel - Skandale | |
| Vergriffen! Das Manuskript zum Download als pdf-Datei: |
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| Tübingen: Hohenrain 1999 | |
| Br. | |
| 380 Seiten | |
| ISBN: 3-89180-054-1 | |
| Preis: 18,00 € |
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Verlagsanzeige: Die Bundesrepublik versteht sich als streitbare Demokratie. Sie hat sich das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz zur Abwehr von Verfassungsfeinden geschaffen. Aufbau, Geschichte und Praxis, aber auch Skandale des Verfassungsschutzes werden hier geschildert. Aber vor allem wird darauf eingegangen, wie dieses Amt im Laufe der Zeit zu einem Instrument der Unterdrückung unbequemer politischer Gegner umfunktioniert wurde. Besonders einseitig wurde es gegen rechte und nationale Gruppen eingesetzt. Der Verfassungsschutz trug so in nicht wenigen Fällen zu einer Bedrohung der grundgesetzlich garantierten Meinungs- und Pressefreiheit wie auch zu dem durch die Political Correctness vergifteten politischen Klima in Deutschland bei. Eine Reform des Verfassungsschutzes ist dringend notwendig. Wer sich über die schier unglaublichen Pannen, Skandale, Gesetzesübertretungen der letzten Jahrzehnte im Verfassungsschutzamt informieren will, muß dieses Buch lesen. Buchbesprechungen Der Band ist eine Buchempfehlung der WELT http://www.welt.de/daten/1999/11/06/1106de136703.htx Eine systematische Geschichte des bundesdeutschen Verfassungsschutzes
von seiner Gründung bis zur Gegenwart vorgelegt zu haben ist das
Verdienst von Dr. Claus Nordbruch. Der in Südafrika lebende Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Jeder
norale Bundesbürger, für den die Political Correctness
längst Bestandteil des Alltags ist, dürfte bei der Lektüre
einige Male aufschrecken. Der geradezu frivol anmutende Wortgebrauch läßt
einen oft über den Buchrand schielen, um sicher zu gehen, daß
ihm keiner über die Schulter guckt. Hat man sich einmal an Termini
wie 'Neger' und 'Mitteldeutschland' gewöhnt, kommt der nächste
Schreck: die Folgerungen, die Nordbruch aus seinen penibel recherchierten
Fakten zieht. Nordbruchs Grundthese, Deutschland drohe immer mehr zu einem
Gesinnungsstaat á la Fürst Metternich zu werden und der Verfassungsschutz
lasse sich instrumentalisieren, wird von immer mehr Extremismusexperten
geteilt. Der Verfasser hat nach gründlichem Quellenstudium die Geschichte
unseres Verfassungsschutzes dargestellt, die voller Skandale und Fehlleistungen
ist, angefangen von dem mehrfachen Frontwechsel des ersten Präsidenten
Otto John über seine fast immer über Affären gestürzten
Nachfolger und das Versagen in Fällen wie dem des Kanzleramtsspions
Guillaume oder denen anderer Ostagenten in Führungsetagen des Amtes. Von allen Kritikern ist Claus Nordbruch zweifellos der radikalste. Der
Autor legt dar, daß der Verfassungsschutz 'eigentlich' die im Grundgesetz
niedergelegten Pflichten und Rechte der Staatsbürger schützen
soll. Genau das geschieht aber nicht, vielmehr dient er parteipolitischen
Interessen einer eigensüchtigen Politikerkaste. Die publizistische Leistung von Dr. Claus Nordbruch kann gar nicht ausreichend
genug gelobt werden. Wer den VS einer ernsthaften Kritik unterziehen will,
der kommt jedenfalls nicht an dem Buch vorbei. Geradezu im agitatorischen Stil linksextremistischer [!] Propaganda
behauptet Nordbruch, daß Berufsverbote auch heute noch eine »Welle
von Mißtrauen, Verzweiflung, Not, Hoffnungslosigkeit, Resignation,
Existenzangst und Haß« auslösten. [...] Die wirkliche
Aufklärung von Skandalen werden nach Nordbruchs Auffassung schon
deshalb verhindert, weil der Verfassungsschutz fest »in der Hand
der Altparteien« sei und »deren Interessen verträte«. Nach der Lektüre von Nordbruchs Buch muss sich keiner mehr über
die jüngsten Entgleisungen im Zusammenhang mit dem Verbotsverfahren
gegen das liebste Kind des Verfassungsschutzes, die NPD, wundern. Geradezu im agitatorischen Stil linksextremistischer Propaganda behauptet
der Verfasser, daß »Berufsverbote auch heute noch eine Welle
von Mißtrauen, Verzweiflung, Not, Hoffnungslosigkeit, Resignation,
Existenzangst und Haß auslösten«. |