Sind Gedanken noch frei?
Sind Gedanken noch frei?
Zensur in Deutschland
Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Klaus Hornung
München: Universitas 1998
2., erw. Auflage 2001
Schutzumschlag, geb.
352 Seiten
ISBN 3-8004-1367-1
Preis: 19,80 € - R180,00

 

Buchbesprechungen

Anhand zahlreicher Beispiele schildert Nordbruch, wie die Zensur im heutigen Deutschland funktioniert. Ein Buch, das auch für spätere Generationen detailliert festhält, wie es kurz vor der Jahrtausendwende um die Geistesfreiheit in Deutschland bestellt war. Unsere Kinder werden sich wundern.
Nation & Europa

Es schaudert einen, wenn man die Hunderte von Beispielen liest, in denen journalistische Recherchen be- oder verhindert oder gar zivil- oder strafrechtlich verfolgt, Redaktionen besetzt, Parteien, Organisationen und Verbände verboten, Menschen wegen ihrer ihrer politischen Betätigung gemaßregelt wurden.
Lausitzer Rundschau

Tabus zu brechen, scheint Nordbruch intellektuelles Vergnügen zu bereiten. Er schert sich nicht um die hierzulande eingebürgerten Schweigeverbote, Abgrenzungsvorschriften, Sprachregelungen und ideologischen Schußlinien.
Junge Freiheit

Nordbruch trägt bestürzende Beispiele für die schleichende - und und oft mals gar nicht mehr kaschierte - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland zusammen. Er listet Gerichtsurteile, Indizierungs- verfahren und jede Menge Beispiele für ein unseliges Zusammenwirken von Politik und Justiz auf, das es nach der Maxime der Gewaltenteilung eigentlich nicht geben dürfen.
Oppsition

Wenn man die politischen Ekelgefühle, die einen bei der Lektüre befallen, einmal beiseite läßt, ist an Nordbruchs Buch vor allem ärgerlich, daß es so dumm ist ... ach es reicht, ich geh mir jetzt die Hände waschen.
Ultimo (Bielefelds Stadtillustrierte)

Anhand von zahlreichen Beispielsfällen belegt Nordbruch, daß durch Political Correctness, einseitige Berichterstattung der Medien und durch politische Justiz eine unzensierte Meinungsäußerung kaum noch möglich ist. Mutig nennt Nordbruch die Dinge beim Namen, ohne dabei auf politische Empfindlichkeiten - ob von links oder rechts - Rücksicht zu nehmen. Dabei zeigt er sämtliche Schwachstellen auf, die die heutige Bundesrepublik Deutschland (welche sich rühmt, der freieste Staat, der jemals auf deutschem Boden existierte, zu sein) hat. An manche Zustände hat sich der "deutsche Michel" schon derart gewöhnt, daß er sie nur noch mit Achselzucken wahrnimmt beziehungsweise schon gar nicht mehr registriert. Claus Nordbruchs Blick von außen dürfte ihn jedoch wieder wachrütteln: Es ist eben nicht legitim, mit linksextremistischen Straftätern nachsichtiger umzugehen als mit rechtsextemistischen - und ganze Themengebiete wie Zuwanderung, Ausländerkriminalität und Patriotismus mit Tabus zu versehen. Es ist auch nicht zu rechtfertigen, daß der Ehrenschutz für Soldaten aufgehoben wird und Historiker für politisch nicht opportune Forschungsergebnisse angefeindet werden.
Deutschland-Magazin

Mit Nordbruchs Buch "Sind Gedanken noch frei?" liegt eine überaus wichtige Veröffentlichung vor, deren Verbreitung jedem ans Herz gelegt sei, weil vermutlich starke Kräfte alles tun werden, um eben diesen Appell für die Meinungsfreiheit zu unterdrücken.
Das Ostpreußenblatt

Eine Streitschrift gegen die aus den USA herübergeschwappte "Gesinnungswelle" Political Correctness.
Neue Osnabrücker Zeitung

Anhand von verschiedenen Fällen belegt Nordbruch, daß der Weg hin zu einem Gesinnungsstaat sozialistischer Prägung unablässig beschritten wird. Anzeichen für eine Umkehr dieses Prozesses sieht er nicht. Mißstände nennt er schonungslos beim Namen und scheut dabei keinen Tabubruch. Politische Scheuklappen, ob von links oder rechts, sind ihm fremd. Man merkt, daß der promovierte Privatdozent als in Südafrika lebender Auslandsdeutscher nicht nur über die räumliche, sondern auch über die erforderliche geistige Distanz zu seinem Thema verfügt, die ihm eine objektive unvoreingenommene Darstellung ermöglicht.
Der Selbständige (Zeitschrift für mittelständische Unternehmer)

Eine gründliche Bestandsaufnahme, die zumindest nachdenklich macht. Dieses Buch ist lesenswert, weil Nordbruch tabuverletzend das Räderwerk der Zensoren bloßlegt, weil er anhand von Beispielen leicht verständlich Hintergründe ausleuchtet und unerschrocken an Institutionen wie Verfassungsschutz oder der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) rüttelt.
Heilbronner Zeitung