Weiter so, Deutschland?
Gedanken eines Auslandsdeutschen über die Deutschland-Bewegung
Kohl ist weg,
Schröder ist da - und was bedeutet »der Wechsel« für Deutschland?
Betrachtet man sich den Ausgang der vergangenen Bundestagswahl, sollte dies vor allem unter
drei Aspekten geschehen: Man sollte sich kritisch die vergangenen 16 Jahre vor Augen halten,
eine vorsichtige Prognose für die bevorstehenden 4 Jahre wagen und vor allem die
Situation der deutschen Nationalen beurteilen.
Helmut Kohl übernahm 1982 - das war zu einer Zeit, als Leonid Breschnew in der
Sowjetunion und Ronald Reagan in der Vereinigten Staaten noch Staatsoberhäupter waren!
- die Regierungsverantwortung. Bilanziert man nüchtern, wohl aus dem Blickwinkel eines
Kritikers, für den Deutschland nicht zu einem »Standort« degradiert worden,
sondern Vaterland geblieben ist, sieht dieser Überblick für Kohl und dessen
Kabinett wenig schmeichelhaft aus:
1. Dank Kohl starrt der BRD die größte Arbeitslosigkeit und die gewaltigste Staatsverschuldung in ihrem Bestehen ins Angesicht. Ein Schelm, der da meint, letztere stehe direkt in Verbindung mit den ebenso astronomischen wie ungerechtfertigten Zahlungen an die EU, die UNO, Israel oder anderen Dritten, die sich am bundesdeutschen Schuldkomplex, der unter Kohl erst so richtig zur Entfaltung kommen konnte, einen goldenen Zinken verdienen.
2. Dank Kohl ist die BRD, und damit der überwiegende Teil des deutschen Volkes, einer bislang nicht erlebten Flut von Ausländern, Asylanten und anderen Fremden ausgesetzt, die mitnichten politisch Verfolgte oder andere hilfsbedürftige Geschöpfe sind, sondern offensichtlich zielgerecht nach Mitteleuropa geschleust und seitens der Behörden aufgenommen werden, um das ureigene ethnische Gleichgewicht Deutschlands aus dem Lot zu bringen. Daß dabei die BRD unter der größten Kriminalitätsrate in seiner Geschichte leidet, sei hier nur am Rande erwähnt.
3. Unter Kohl sind in den vergangenen Jahren die Deutschen bei nicht einer die Lebensinteressen des Volkes betreffenden Entscheidung gefragt worden: weder über die Verträge von Maastricht noch über das Schengener Abkommen und erst recht nicht über die Abschaffung der eigenen Währung oder die Verächtlichmachung der eigenen Sprache. Daß das Volk der Souverän sei, ist ein Hohn.
4. Unter Kohl mußte zu einem erschreckenden Grad Anmaßung und hedonistische Lebensweise von Kabinettsmitgliedern bloßgelegt werden. Süssmuth und Nolte, die sich offenbar einbildeten, sie hätten die Flugbereitschaft der Bundeswehr ebenso wie 5-Sterne-Hotels gepachtet, sind Beispiele par excellence folgenschwerer Mißpolitik bzw. fehl gegriffener Personalbesetzung.
5. Unter Kohl sind die gesamten Streitkräfte der Bundeswehr derart verkommen, daß heute der Haarerlaß unter der ersten SPD-Regierung vor 30 Jahren geradezu als burschikos gelten kann. Es hat wohl selten in der Geschichte Deutschlands eine Regierung gegeben, die sich so grob gegen ihre eigene Soldaten gestellt hat, wie just die unter Kohl. Daß sich gerade unter seiner Regentschaft die Diffamierung Soldaten seien Mörder etablieren konnte, spricht Bände.
6. Diese Verunglimpfung jedoch mit dem Recht auf Meinungsfreiheit zu rechtfertigen, schlägt angesichts der aufgehobenen Informations- und Meinungsfreiheit dem Faß den Boden aus! Noch nie wurden in der BRD derart viele Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung oder ihrer vertretenen Meinung, strafrechtlich verfolgt, um die wirtschaftliche Existenz gebracht und zu maßlosen Geld- und Haftstrafen verurteilt.
Dies ist die traurige Bilanz, die man nüchtern ziehen muß, - auch und gerade,
wenn die meinungsmachenden Medien, wie die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, der Ära
Kohls als »ertragreiche Zeit, die glückvollste Epoche der Bundesrepublik
Deutschland und der modernen deutschen Geschichte insgesamt nachtrauert!
Nicht, daß man sich zu der naiven Hoffnung versteife, mit der »neuen
Regierung« würde sich alles zum besseren wenden. Natürlich nicht! Hatte die
SPD in den vergangenen 16 Jahren doch gar keinen besseren Kanzler als Kohl haben
können! Die DM wird genauso abgeschafft und muß dem TEURO weichen, wie die
Ausländerzahl bald die 10 Millionengrenze überschreiten wird - bei
kontinuierlicher Einbürgerung von Hunderttausenden Volksfremden. Die
Feindstaatenklausel wird ebenso wenig gestrichen werden, wie es zu einem Friedensvertrag
kommen wird. Und selbstverständlich wird damit Deutschland auch keine
Souveränität erhalten. Und mit Sicherheit werden auch Hunderte von bereits
geplanten »Holocaust-Denkmälern«, das Monstrum von Berlin inklusive, in die
Realität umgesetzt werden. Was dürfen unsere deutschen Verwandten die kommenden
Jahre konkret erwarten? Vorsichtig darf man wohl behaupten, daß alle Lebensbereiche
nun noch schneller an Qualität verlieren werden. Gerhard Schröder, noch vor knapp
20 Jahren als Vorsitzender der Jusos ein bekennender Marxist, hielt wenige Monate vor der
Teilvereinigung zwischen West- und Mitteldeutschland eben eine solche für undenkbar, da
sie den Realitäten widerspräche. Ob ein Mann einen Staat leiten kann, der noch
nicht einmal imstande ist, eine Ehe zu führen? Das wird man sehen, gewiß. Man
wird aber auch sehen, ob es von ihm ein staatsmännischer Zug gewesen ist, ausgerechnet
denjenigen Ministerpräsidenten zum Finanzminister zu küren, der sich in seinem
Bundesland u. a. mit der größten Verschuldung rühmen darf - dafür
freilich aber auch doppelte Pensionsbezüge bezieht. Auch Schröders
bündnisgrüne Partner sprechen für Qualität: Joschka Fischer, der
außer Taxi fahren beruflich nichts gelernt hat, und sich in den siebziger Jahren vor
allem bei gewalttätigen Ausschreitungen zu profilieren wußte, ist mit Sicherheit
der ideale Kandidat, die außenpolitischen Interessen Deutschlands zu vertreten. Man
darf gespannt sein, wie sich der Herr Außenminister (und Vize-Kanzler!) benimmt, falls
er mit militärischen Ehren in anderen Staaten empfangen werden sollte. Jürgen
Trittin, ehemaliger Chef beim Kommunistischen Bund, interessiert das Innenministerium
(Innere Sicherheit, Verfassungsschutz!) - und ohne Zweifel ist er hierfür auch
prädestiniert. Nicht zu vergessen den Türken mit deutschem Paß Cem
Özdemir, der sich zu dem Amt des Kultusministers (Intergrationsfragen!) berufen
fühlt. Nein, ernsthaft kann es nicht bezweifelt werden, daß der von Kohl
eingeleitete Untergang nun ein wenig schneller, vielleicht auch spektakulärer zu Ende
gebracht werden wird.
Bleibt die Frage anzureißen, ob es denn keine nationalen Opponenten gibt. Gibt es,
nur kaum im deutschen Bundestag. Das nationale Wählerpotential liegt augenblicklich bei
10-15% - nur konnte es nicht mobilisiert werden. Warum auch? Die »Rechte«
wartete mit mindestens 7 mehr oder weniger nationalen Parteien auf - wobei es
gleichgültig ist, ob sich diese nun sozialpatriotisch, konservativ, freiheitlich oder
nationalliberal bezeichnen. Die Republikaner, die DVU, und in kleinerem Maße die NPD,
der BFB, Pro-DM, die ÖDP und die DSU zogen getrennt in die Schlacht - und verloren
gemeinsam. Zur Schadenfreude der politisch korrekten Bonner Einheitspartei
CDUCSUFDPSPDGRÜNEPDS.
Solange das nationale Lager derart infantil wie egozentrisch uneins bleibt, wird es in
Berlin auch keine echte parlamentarische Opposition geben. Niemals wird es eine der oben
genannten Parteien schaffen, in den Bundestag zu ziehen. Dabei ist die Zeit für eine
nationale Opposition in den Parlamenten freilich überreif. Und trotz oder vielleicht
gerade wegen der aus nationaler Sicht beschämenden Wahlergebnisse, kann die Losung
für die Zukunft nur heißen: Löst euch auf! Und wenn ihr das aufgrund
finanzieller Verlockungen - Stichwort Wahlkampfkostenrückerstattung - schon nicht
könnt, dann sollten sich die Besten der einzelnen Parteien zusammenfinden und einer
breiten nationalen Volksbewegung voranstehen.
Die Deutschland-Bewegung engagiert sich in dieser Richtung. Der Initiator dieser
hoffnungsvollen Bewegung, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Oberstleutnant a. D. Dr.
Alfred Mechtersheimer, umreißt, um was es hierbei geht: „Unser Land treibt in
eine Notlage, die neuartige Anstrengungen erfordert. Wenn die Politiker nicht mehr weiter
wissen, muß das Volk aktiv werden. Deshalb ist eine nationale Erneuerung von unten
notwendig. Wir wollen den Satz im Grundgesetz Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus endlich
mit Leben erfüllen.
Wir brauchen eine demokratische und patriotische Bewegung, die sich gegen die
Rücksichtslosigkeit und wachsende Gewalt wendet und Gemeinschaftsbewußtsein und
Solidarität in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen fördert. Wir
wollen die Bevölkerung aufklären über die Politik fremder Mächte, die
alles was deutsch ist, demontieren wollen. Ohne eine positive Einstellung zu Deutschland,
werden wir aus der Existenzkrise nicht herausfinden. Alle Menschen und Organisationen, die
sich um die Zukunft unseres Landes sorgen, sind aufgerufen, in der Deutschland-Bewegung
zusammenzuwirken, um eine neue geistig-politische Kraft aufzubauen.
Es muß in dieser Bewegung möglich sein, ein Höchstmaß an Übereinstimmung aller einsichtigen Nationalen zu erreichen. In dieser Bewegung darf und muß der nationalliberale Flügel genauso ausgeprägt und funktionstüchtig sein wie der nationalrevolutionäre. Wenn diese Verschmelzung der patriotischen Kräfte - und diese sind mitnichten alle parteipolitisch organisiert! - gelingt, wird auch das 10-15% starke Wählerpotential geweckt werden. Für die Existenz- und Zukunftssicherung des deutschen Volkes das non plus ultra!
© 1998 Dr. Claus Nordbruch